Zum Aschermittwoch: Der Karnevals-Abgesang
22. Feb. 2012 | von Sören Nolte
Auf Nicht-Einheimische kann Köln ja mitunter ein wenig seltsam wirken. Fragt man hingegen Menschen, die dort leben, was sie an ihrer Stadt so mögen, fällt mit nicht unerheblicher Häufigkeit die Begriffs-Dreifaltigkeit: Bier, Dom und Karneval. Das ist ein wenig seltsam. Denn es gibt eigentlich tatsächlich sehr viel, was diese Stadt am Rhein ausmacht.
Aber ausgerechnet das hopfenfreie Bier, das man in Niedersachsen höchstens an Kindergeburtstagen ausschenken würde (und zwar an die Kinder!)? Oder die “mittelalterliche” Kapelle neben dem Bahnhof (die erst vor rund 140 Jahren zuende gebaut wurde!)? Oder der Karneval, den man in Norddeutschland höchstens in Braunschweig richtig feiert (was eigentlich schon zu Ostdeutschland gehört!)?
Man weiß es nicht.
Zusammengefasst hat das alles Dietmar Wischmeyer in seiner unnachahmlichen Art: Ein kleiner Karnevals-Abgesang, mit dem wir augenzwinkernd schelmisch (oder sollten wir sagen “jeck”?!) unsere Lieblings-Kollegen aus Kölle grüßen!
Haut rein!













