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VICTORY | Hardrock | Hannover

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Einen handfesten Skandal lösen VICTORY aus, als sie Mitte der Achtziger Jahre ihr Debüt auf dem Amerikanischen Markt herausbringen. Denn auf dem schwarzen Cover liegt eine Frau! Und zwar nur leidlich bekleidet und mit weit gespreizten Beinen – die sich hoch zum Victory-Zeichen erheben. In Zeiten von Lady Gaga mutet so etwas natürlich vollkommen lächerlich an. Da es ja nun aber keine bessere Werbung gibt als einen herzergreifenden Aufschrei besorgter Eltern und konservativer Kirchenkreise, wird die Gruppe schnell zum zweitgrößten Hardrockexport Hannovers – hinter der Truppe mit dem Stachel im Schwanz. Sänger ist damals übrigens noch der umtriebige Charlie Huhn, der unter anderem schon für Ted Nugent geträllert hatte. Nach der ersten Platte wird er allerdings bereits durch Fernando Garcia ersetzt (kommt dann aber zu beginn des aktuellen Jahrtausend noch einmal für ein Gastspiel zurück).

Danach folgen weitere Besetzungswechsel, die seltsamerweise das Potential der Gruppe eigentlich erhöhen, während es mit dem Erfolg eher bergab geht. So steigt unter anderem Herman Frank (ACCEPT) mit ein. “Temples of Gold” könnte ein 80er-Hairmetal-Klassiker sein, kommt aber dafür schon ein wenig zu spät. Und so verschwinden Victory mehr oder weniger wieder im Underground. Bis zum Jahr 2011: Mit „Don’t Talk Science“ liefert die Truppe (am Mikro jetzt Jioti Parcharidis) nämlich quasi aus dem Nichts einen Hardrock-Knaller ab, der sogar jüngeren Genre-Heroen wie AIRBOURNE und BULLET das Schmalz aus den Ohren bläst.

Diskografie:
1985 “Victory
1986 “Don’t Get Mad … Get Even
1987 “Hungry Hearts
1989 “Culture Killed The Native”
1990 “Temples Of Gold
1992 “You Bought It – You Name It
1996 “Voiceprint
2003 “Instinct
2006 “Fuel To The Fire
2011 “Don’t Talk Science

Jioti Parcharidis (v)
Tommy Newton (g)
Herman Frank (g)
Fargo-Peter Knorn (b)
Achim Keller (d)


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2 Kommentare
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  1. [...] der auch Untote wieder zum Leben erwecken würde, und musikalischer Untermalung von VICTORY. M4H und M4K sind sich schnell einig, dass die Oldschool-Hard-Rocker mit ihrer letzten Scheibe [...]

  2. [...] und nahm unter dem Projektnamen THOMSEN mit diversen Mitstreitern (u.a. Herman Frank von ACCEPT und VICORY, Nibbs Carter von SAXON und Stefan Schwarzmann von U.D.O. und RUNNING WILD) die CD [...]

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